LOVE MEET UP ist der Podcast über moderne Beziehungen, emotionale Muster und das, was wir Liebe nennen, obwohl es manchmal einfach nur ein Nervensystem im Ausnahmezustand ist.

LOVE MEET UP ist der Podcast über moderne Beziehungen, emotionale Muster und das, was wir Liebe nennen, obwohl es manchmal einfach nur ein Nervensystem im Ausnahmezustand ist.

moderne Beziehungen, emotionale Muster und das, was wir Liebe nennen

Transkript

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00:00:04: Hey, das ist Love Meetup.

00:00:07: Der Podcast rund ums Thema Liebe und Freiheit.

00:00:11: Ich bin Daniela Und ich freue mich dass du heute da bist um mal eine neue Perspektive einzubinden.

00:00:16: Also mach dich schonmal oben frei.

00:00:19: Jetzt geht's ans Herz.

00:00:26: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Love Meet Up Dem Podcast der dir hilft Dinge am Alltag besser zu verstehen Beziehungen anders zu betrachten und endlich aus den Mustern auszusteigen die dich schon lange klein halten.

00:00:41: Heute geht es darum, wie dein Nervensystem Beziehung als Gefahr behandelt.

00:00:47: Vielleicht kennst du das?

00:00:48: Du bist eigentlich müde und wünschst dir Nähe aber sobald jemand was von dir möchte fühlst du dich bedrängt.

00:00:55: eine harmlose Nachricht klingt plötzlich wie Kritik oder schon alleine die Vorschau auf dem Handy zu sehen fühlt sich wie zu viel an.

00:01:02: Du fängst an dich zurückzuziehen Und gleichzeitig fühlst du dich einsam und willst eigentlich nur mit jemandem sein, koreguliert werden.

00:01:13: Und im selben Moment funktionierst du trotzdem, organisierst, kümmerst dich, arbeitest weiter... ...und versuchst dieses Gefühl irgendwie zu übergehen, zu überschreiben.

00:01:25: Denn aufhören ist keine Option!

00:01:28: Eine andere Lösung gibt's nicht.

00:01:29: Du wirkst also nach außen stark aber innerlich kommst du nicht zur Ruhe.

00:01:35: Schönen Momenten wartet ein Teil von dir darauf, dass irgendwas passiert.

00:01:39: Also du bleibst in Alarmbereitschaft!

00:01:42: Das ist das was wir heute oft als Survival-Mod bezeichnen.

00:01:47: Was bedeutet Survival Mode und was hat dieser Survival mode mit unserem Verhalten zu tun?

00:01:54: Survivalmode ist keine eigenständige medizinische Diagnose sondern eine alltagssprachliche Beschreibung für einen Zustand indem unser Nervensystem über eine längere Zeit auf Schutz umgefahren wird Gefahrenabwehr ausgerichtet ist.

00:02:06: Das heißt, unser Körper verfügt über sehr intelligente Überlebensreaktionen und unsere Nervenzustand operiert im Prinzip in verschiedenen Modi.

00:02:17: Und wenn wir Gefahr wahrnehmen werden Energie Reserven mobilisiert, unsere Aufmerksamkeit verengt sich und der Körper priorisiert das was uns unmittelbar schützen soll.

00:02:26: Das heißt es hat zum einen ganz physische Reaktionen wie erhöhter Blutdruck die Popeln verengern sich, der Musketonus verändert sich auch die Gedanken der Fokus etc.

00:02:41: verengst sich.

00:02:42: Das heisst wenn wir von diesen Modi sprechen.

00:02:46: hast du wahrscheinlich schon mal von Fight Flight oder Freeze gehört?

00:02:50: Dazu gibt es noch Fahnen, Fighters kämpfen.

00:02:52: Flighters fliehen, Freeze erstarren also wie eingefroren sein und fahnen ist sich anpassen beschwichtigen kleiner machen und versuchen sich durch das gefallen Sicherheit herzustellen.

00:03:03: Und diese Reaktionen sind dann sicherlich nicht problematisch.

00:03:06: im Gegenteil die sind relativ hilfreich und sinnvoll in unserem Alltag aber oft nicht wirklich an die Situation angepasst.

00:03:16: Das heißt, da spielen alte Geschichten, alte Erlebnisse in eine Rolle... Sie werden außerdem von einem Teil in unserem Gehirn gesteuert das relativ alt ist und den Satz hast du vielleicht schon mal irgendwo gehört unser Nervensystem kann nicht unterscheiden ob die Bedrohung nur die hundert E-Mails oder die Chefin am Montag ist oder der Säbelzahn Tiger, der in deine Höhle eintrinkt Gerade in dem Alltag, in dem wir uns befinden.

00:03:46: Wir wachen auf, gehen zeitlich zur Arbeit.

00:03:49: Arbeit nimmt die größte Zeit des Tages ein und wir versuchen uns ... ... Wache zu machen mit Kaffee oder Tee oder Matcha, was auch immer.

00:03:58: Und wir sind eigentlich permanent in dieser Anspannung.

00:04:02: Und je nachdem wie deine sogenannte Work-Life Balance ist und du vielleicht abends noch mal hier und da andere Aktivitäten einbaus, vielleicht die eine oder andere Yoga-Klasse oder Meditation noch dazwischen schiebst.

00:04:15: Versuch dein Körper zum einen natürlich in der Nacht durch Schlaf, die Energiereserven wieder aufzufüllen.

00:04:22: wenn du aber mehr in diesem angespannten Zustand bist und weniger Fokus darauf verlierst auch wieder in einem entspannten Modus zu kommen.

00:04:33: Ein Modus wo dein Körper loslassen kann.

00:04:36: von diesem Fokus, von dieser Anspannung baut sich eine Spannung auf, die dein Körper irgendwann als normal entfindet.

00:04:44: Das Problem entsteht also dann wenn unser System nicht mehr zuverlässig zwischen einer akuten Gefahr und einer emotionalen unangenehmen Situation unterscheiden kann auch wenn dieser Zustand zu lange anhält.

00:04:57: Denn dann reagiert zum Beispiel der Körper auf eine verspätete Nachricht oder einen angespannten Gesichtsausdruck, ein schwieriges Gespräch als müsste er sich vor etwas superbetrohlichen beschützen.

00:05:07: und selbst wenn der Kopf vielleicht weiß es ist gerade nur ein Gespräch hört der Körper Achtung du könntest verlassen werden, beschämt kontrolliert oder verletzt.

00:05:18: Wie sieht das im Alltag aus?

00:05:19: Also so ein Survival-Mode sieht nicht immer dramatisch aus.

00:05:22: Wir stellen uns vielleicht manchmal jemandem vor, der offensichtlich überfordert ist aber Survival Mode kann auch sehr leistungsfähig aussehen.

00:05:29: Viel arbeiten viel für andere da sein, viel organisieren Probleme schnell lösen Unabhängig sein Niemanden brauchen etc.

00:05:37: und vielleicht wirst du sogar für diese Belastbarkeit bewundert.

00:05:40: Aber wenn es dir innerlich schwer fällt wirklich abzuschalten Und Ruhe dich unruhig macht Und du dich nur es sicher fühlst, wenn du etwas kontrollieren, erledigen oder vorausplanen kannst.

00:05:54: Dann kann dein Survival-Mot auch so aussehen dass du gereizt bist, dass du dich schon angegriffen fühl jetzt Gespräche noch stunden später in deinem Kopf analysierst vielleicht sogar Entscheidungen aufschiebst weil jede Möglichkeit diese Entscheidung zu treffen sich falsch anfühlt.

00:06:11: Es kann daran kippen das du viel Rückzug brauchst Nähe nur begrenzt halten kannst und du vor allem eigentlich kaum noch spürst, was du brauchst.

00:06:22: Und damit ist das entscheidende, dass dein System dann nicht mehr fragt, was möchtest du?

00:06:28: Sondern es will dich einfach nur möglichst sicher für seine Begriffe durch die Situation bringen.

00:06:33: Ich habe das auch jetzt in... ich bin gerade zurückgekommen aus zwei Monaten in Europa und es war ganz spannend, auch in den verschiedenen Ländern die verschiedenen Situationen zu betrachten und auch wie viele täglich im Survival-Mode sind.

00:06:50: Und Survival Mode, dieser Survival bedeutet übersetzt über Leben, drückt sich auf verschiedene Arten aus, ne?

00:06:56: Wie ich es gerade gesagt habe, dass ist das, wie's in deiner Inwelt aussehen kann oder auch in deine Art dein Alltag zu meistern.

00:07:04: Mir ist der Survivalmode aber oft auch im Miteinander aufgefallen, wie Leute miteinander umgehen und dass das oft auch von Angst geprägt ist.

00:07:13: seinen Platz zu verlieren, Angst nicht gut genug zu sein, Angst... Zu wenig Einkommen zu generieren.

00:07:22: Die Veranstaltung nicht gut ausgebucht zu haben

00:07:24: etc.,

00:07:25: Angst zu versagen.

00:07:27: und auch daher kommt dieser Überlebensmodus der sich dann extrem auf das soziale Miteinander auswirkt.

00:07:34: Und das macht Sinn weil wenn unser Nervensystem in Alarmbereitschaft ist verändert sich unsere Wahrnehmung Das heißt Unser Filter verschiebt sich und wir sehen die Welt dann nicht mehr als neutral oder sogar positiv, sondern wir scanen permanent nach möglichem Gefahren.

00:07:47: Und damit passiert es das wir Situation auf einmal als Ablehnung interpretieren, dass eine kurze Nachricht auf einmal kalt wirkt der Wunsch von einer anderen Person als Forderung wahrgenommen wird oder auch ein Konflikt sich nicht mehr wie eine lösbaure Situation anfühlt, sondern wie eine Bedrohung der ganzen Beziehungen.

00:08:08: Damit versucht unser Gehirn nicht nur Also unser Gehirn will nicht unsere Leben schwer machen, sondern unser Gehörn will uns schützen.

00:08:15: Und arbeitet dann mit... ...Mustern aus der Vergangenheit also mit bisherigen Erfahrungen was in der Vergange passiert ist und bildet Schlussfolgerung und projiziert sozusagen damit das Outkommen für die Zukunft.

00:08:29: Das heißt wenn du in der vergangenheit immer wieder eine bestimmte Situation gemacht hast dass dein Gehirnen abgespeichert hat diese Kälter einer Nachricht führt zu dem und dem.

00:08:40: Ich kann mich nur so und so verhalten.

00:08:42: Dann geht dort im Prinzip ein Muster los, dass in deiner Vergangenheit geschrieben wurde aber im Zweifel gar nicht mehr zu der Situation passt wie sie gerade vor dir

00:08:49: ist.".

00:08:50: Und dann steigt der Kopf ein, kreiert Geschichten über die Person das sie dir vielleicht nur schlechtes will

00:08:56: etc.,

00:08:56: dass sie dich nicht unterstützt was auch immer you name it und kreert damit eine ganz andere Situation als die Realität eigentlich widerspiegelt.

00:09:09: Wenn du zum Beispiel gelernt hast, dass näher gefährlich ist weil du früher oft Verantwortung für die Gefühle andere übernommen hast dann bist du wahrscheinlich auch jemand der sofort jede Stimmungsveränderung im Raum wahrnimmt und damit auch die Anforderungen an dich, dich anzupassen um die Situation zu entspannen.

00:09:32: Um zu vermeiden das ein Konflikt eskaliert, um die Personen wieder gut zustimmen etc.. Das heißt jede kleine Veränderung Der Stimmung der Person, mit denen du dich umgibst ist eine Betrugung für dein Nervensystem.

00:09:47: Wo dein Körper das als zusätzliche Aufgabe wahrnimmt und in Stress gerät.

00:09:52: Und was passiert es?

00:09:53: Dass du dann einfach nicht mehr auf das reagierst, was gerade passiert und wer weiß warum die Personen gerade ihre Stimmung verändert hat sondern du reagierest gleichzeitig auf all das was dein System befürchtet hat was es in der Vergangenheit erlebt hat und die Szenarien die es kreiert als Projektion für die Zukunft.

00:10:10: So und es gibt verschiedene Muster, die typisch sind für so eine Reaktion.

00:10:18: Eines ist Rückzug.

00:10:21: Manche einer der in diesen Survival-Mut kommt wird still fängt an später zu antworten sagt treffen ab verschwindet emotional aus dem Gespräch.

00:10:31: von außen wirkt das vielleicht auf wie das Interesse und Vielleicht ist die Person aber einfach innerlich nur überfordert heißt, das Nervensystem fängt an Reize zu reduzieren weil es keine weiteren Informationen mehr verarbeiten kann.

00:10:44: Also... Nehe wird nicht abgelehnt weil sie unwichtig ist sondern weil die sich einfach gerade wie eine zusätzliche Anforderung anführt.

00:10:51: Nachrichten wenn du merkst dein E-Mail Postfahrt, dein WhatsApp Chat etc.

00:10:55: und ich kenne das von mir selber Wenn ich in Phasen hoher Anspannung bin beantworte wirklich nur die Zeit sensiblen Sachen.

00:11:04: kommt schon mal vor, dass irgendwie meine Inbox auf dreißig unbeantwortete Chats oder mehr hoch wächst.

00:11:09: Und das ist für mich dann immer ein Zeichen.

00:11:11: es wird Zeit für einen Break weil ich nicht die Kapazität habe all diese Nachrichten zu beantworten und wieder mehr Fokus auf die Regulierung meines Nervensystems zu geben und andere Zeitfenster dafür einzubauen wo ich dieser Reize wahrnehmen kann ohne dass sie mich überfordern.

00:11:29: Das ist nicht weil... die Nachrichten nicht wichtig sind.

00:11:34: Im Gegenteil, es ist... ...die Erwartung, die damit verbunden ist oder von der zum Beispiel in dem Moment ich glaube das sie verbunden is und ich will mit ein Zeitnehmen zu antworten etc.

00:11:46: Und damit geht sozusagen dieses erste Muster des Rückzugs einher.

00:11:51: so und für das Gegenüber macht es oft keinen Unterschied.

00:11:57: Es sieht erstmal wie das Tanz aus Die Person baut das Tanz auf Aber das Ziel ist erst mal zu verstehen, was geht in dieser Person vor.

00:12:06: Er setzt aber natürlich nicht die Verantwortung wieder im Kontakt zu

00:12:09: gehen.".

00:12:12: Wie kann so etwas noch aussehen?

00:12:13: Und das ist das, was ich leider in meiner Zeit in Europa auch öfter wahrgenommen habe.

00:12:19: Das zweite Muster, dass aus Survival-Mut entsteht, ist Reizzeit und Angriff.

00:12:24: D.h.,

00:12:25: andere Menschen werden schärfer kritischer Defensiver – alles wird als Bedrohung Alles wird persönlich genommen und wird als Betrohung wahrgenommen.

00:12:34: Und die Antworten, die dann kommen sind scharf und nicht mehr positiv.

00:12:38: Eine einfache Frage wie wann passt es für dich?

00:12:41: Wird schon wieder wahrgenommen als du hast etwas falsch gemacht.

00:12:47: Dann reagiert die Person auf diesen vermeintlichen Vorwurf aber nicht auf die tatsächliche Frage.

00:12:51: Damit entstehen Konflikte bei der beide Menschen, die in dieser Situation involviert sind, in unterschiedlichen Realitäten sprechen.

00:12:59: Der eine will Verbindung und der andere verteidigt einfach nur seine Freiheit.

00:13:04: Und damit sind Situationen kreiert, die auch wieder nichts mit der tatsächlichen Situation zu tun haben sondern nur mit der Wahrnehmung und das Level des Reguliersseins beide Personen zusammenhängt.

00:13:20: Das dritte Muster aus dem Survival-Mode ist Überanpassungen.

00:13:24: Also ein Survival Mode kann auch sehr freundlich aussehen Erst recht, wenn du eine Person bist die extrem spürt was alle anderen brauchen.

00:13:32: Du gerne Konflikte vermeidest, ja sagst unkompliziert sein möchtest und vielleicht sogar fest davon überzeugt bist dass du sehr empathisch handelst.

00:13:42: aber wenn deine Freundlichkeit aus Angst vor Ablehnung entsteht dann ist das keine Freiheit sondern es ist eine Schutzstrategie Und das wird häufig dazu das andere gar nicht erfahren wer du wirklich bist was dir wirklich wichtig ist, wo deine Grenzen sind, was deine Kapazitäten sind.

00:13:57: Sondern sie lernen nur eine Version von dir kennen die sich an deren Bedürfnisse anpasst und irgendwann entsteht Erschöpfung oder vielleicht sogar ein stiller Kroll der klingen kann wie ich bin immer für alle da.

00:14:11: warum sieht mich niemand?

00:14:13: Was ist wenn ich mal etwas brauche?

00:14:14: dann bin ich immer alleine Und das schwierigste daran is dass die anderen oft gar nicht sehen können was du brauchst und wer du bist, weil du es selbst nicht konsequent zeigst sondern verbirgst in deinem freundlichen Gesicht.

00:14:31: Und ja eine Freundlichkeit die zwar die Harmonie hält aber kein Raum für die Person macht die Du bist.

00:14:41: Ein weiteres Muster das vielleicht viele kennen ist Hyperunabhängigkeit.

00:14:46: Ich brauche niemanden.

00:14:47: ich kann das alleine.

00:14:49: Dieser Satz kann Extrem Selbstständigkeit ausdrücken.

00:14:52: Ja, aber er kann auch bedeuten ich habe gelernt dass es gefährlich ist auf mich auf jemand anderen zu verlassen.

00:14:57: Es ist besser wenn ich alleine mache.

00:14:59: nur dann mal ist das richtig Ich kann das niemandem zumuten.

00:15:03: und diese hyperunabhängigkeit schützt in erster linie vor enttäuschung Schützt aber auch für echter verbundenheit Denn nähe bedeutet immer dass ein anderer mensch Bedeutung für uns bekommt und das kann gefährlich sein.

00:15:15: Das macht verletzlich Und auf der einen seite steht In Verletzlichkeit auch Intimität, aber im Survival-Mot führt sich Verletzlichkeit häufig nicht nach Intimitet an sondern nach Kontrollverlust.

00:15:30: Und das ist etwas was der Körper um jeden Preis verhindern will.

00:15:37: Im regulierten Zustand können wir diese Ambivalenz besser aushalten.

00:15:41: Wir können dann einfacher Gedanken zulassen, wie die Person ist heute kurz angebunden oder es hat nichts mit mir zu tun etc.

00:15:48: Aber im Survival-Mot wird Unsicherheit schwerer erträglich weil das Gehirn schnell eine Erklärung finden möchte und wählt dann häufiger die bedrohlichste also das Burstcase-Szenario dass in so einem Fall dann heißen kann Die Person ist genervt von mir er verlieht das Interesse ich habe was falsch gemacht Ich werde verlassen ich werde abgelehnt etc.

00:16:10: Es gibt also verschiedenste Form, wie der Survival-Mod im Alltag aussehen kann und Survival Mode ist persönlich schlecht.

00:16:23: Der ist auch da um uns in gewissen Situationen zu schützen und durch härtere Momente zu bringen.

00:16:29: aber die Balance ist hier der Schüssel öfter in ein reguliertes Nervensystem zurückzukommen denn dann wenn ich reguliert bin und ruhig kann nicht mehr Möglichkeiten sehen weil Wie ich am Anfang gesagt habe, im Survival-Mod verengt sich unser Fokus.

00:16:45: Also da verengst nicht nur die Blutgefäße und die Popeln sondern auch sprichwörtlich unser Fokuss... ...und die Möglichkeiten, die wir sehen!

00:16:52: Du kennst es vielleicht aus eigener Situation oder bei der Beobachtung von anderen wenn sie in einer Gefahr sind oder in einer Situation in der sie sich bedroht fühlen in irgendeiner Art und Weise.

00:17:04: Sie sehen nicht das ganze Bild, sie sehen nur dass was in dem Moment im Fokus ist, auf das sie sich konzentrieren möchten.

00:17:12: Wie negativ alles ist.

00:17:13: aber Sie sehen nicht die Welt wie sie ist oder das Bigger Picture und deswegen ist das Ziel in einen kontrollierten... nicht kontrolliertem, in einen regulierten Modus zu kommen.

00:17:25: so oft es geht immer wieder zurückzukommen zu einer Neutralität dann das ist der Moment wo der Himmel weiter wird wo die Möglichkeiten sichtbarer wären wo wir andere Perspektiven einnehmen können.

00:17:38: Und das Positive daran ist, das Leben wird leichter damit.

00:17:41: Denn wir vertrauen auf das positive.

00:17:44: Wir sehen dass die andere Person das gar nicht persönlich meint sondern ihre ganz eigenen Gründe dafür hat und können es respektieren.

00:17:52: Und wir fressen nicht Frust in uns hinein.

00:17:59: Wir nehmen uns die Zeit, das zu fühlen und uns damit auseinanderzusetzen.

00:18:03: Und auch zu verstehen welche alten Muster dort auch reaktiviert werden an wen uns das vielleicht erinnert etc.

00:18:10: Denn...und das ist eine andere Geschichte.

00:18:13: wir suchen uns ja oft auch diese Situationen die für uns bekannt sind Auch wenn es nicht die gesundesten sind.

00:18:18: aber Das Nervensystem sucht das Bekannte gelernt hast, relativ zeitig in deinem Leben mit Stress und schwierigen Menschen gut umzugehen oder dass du dir Liebe verdienen musst.

00:18:34: Oder das es schwierig sein muss bevor du dich ausruhen darf etc.

00:18:37: dann wirst du dir genau diese Situation auch immer wieder kreieren und damit aber auch in diesen Modus bleiben.

00:18:42: so wie kommt man jetzt einen regulierten Zustand zum Einen?

00:18:48: Und das ist der einfachste Schritt ist der eigene Atem Sich immer wieder Momente nehmen, vom Kopf in den Körper zu kommen mit dem eigenen Atem.

00:18:59: Dich verbinden, dein Atem in deinem Körper spüren.

00:19:02: wie tief geht ein Atem?

00:19:04: bleibt er nur oben in deiner Brust oder Geht bis runter in dein Bauch?

00:19:10: Dinge verlangsamen ganz langsam bewusst zu laufen und dabei den Kontakt der Füße mit dem Boden zu spülen Geräusche um dich herum wahrzunehmen zu fühlen Was du gerade mit deiner Haut spüren kannst, was um dich drum herum ist.

00:19:31: Dein Blick schweifen zu lassen in die Ferne zu schauen.

00:19:36: Das sind kleine Clues für den Alltag, um in jeder Situation Achtsamkeit und Regulierung zu finden.

00:19:46: Und dann gehören natürlich dazu, um das zu vertiefen und zu verstärken eine regelmäßige Achtsammkeitspraxis.

00:19:53: Das kann in Form von Yoga sein wenn Du eine Form von Yoga hast, die nicht nur auf reine physische Aktivität ausgerichtet ist sondern auch den Atem Meditation etc.

00:20:05: mit einbezieht.

00:20:08: natürlich Meditation einer der großen großen Player wenn es um Achtsamkeit und Regulierung geht aber auch andere Dinge die dir helfen dein Nervensystem in einen anderen Modus zu schiften Von der Gestaltung deines Zuhauses über Ordnung über Gerüche und jeder findet dort andere Tools, ob es Öle sind, ob das Musik ist etc.

00:20:37: Wir haben dann einen großen großen Zugang zu ganz vielen verschiedenen Sachen.

00:20:43: Und dann ist es auch die Kontinuität Also dieser Tools regelmäßig einzubauen und nicht nur dann wenn's schlimm ist Denn... Die Regelmäßigkeit hilft ein Körper in diesem Muster zu halten, diesen Muster von reguliert sein auch in Situationen wo es stressig wird, weil dein Körper schneller sich daran erinnert wohin er zurückkehrt.

00:21:07: Wenn du diese Tools nun nutzt um dich zu regulieren wenn den Körper schon sage ich mal unter Spannung ist kann helfen wird dir aber nicht dauerhaft den Erfolg bringen.

00:21:17: das ist ein Hand-in-Hand gehen von täglicher oder regelmäßiger Praxis plus die Tools den Momenten wo's sehr intensiv ist und Ich bin gespannt, welche Tools dir helfen.

00:21:34: Vielleicht hast du ja deinen kleinen Toolkoffer schon bereit oder möchtest gerne mehr erfahren?

00:21:40: Welche Tools du nutzen kannst dann schreib mir gern auf Instagram LinkedIn oder über meine Website.

00:21:48: ich werde bald auch mehr von diesen Tools mit euch teilen und zugänglich machen Und hoffe ich konnte dir hier an der Stelle einen guten Blick Einblick geben in wie Survival Mode aussieht wie er sich in deinem Alltag anfühlt und welche Muster er bringt.

00:22:05: Und hoffe, dass damit du für dich mehr Verständnis entwickelst und auch für deine Mitmenschen um dich drum herum.

00:22:13: In dem Sinne danke das du bis hierher zugehört hast!

00:22:16: Ich sage tschüss tschüß bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

LOVE MEET UP ist kein klassischer Beziehungspodcast.

Es geht nicht um Dating-Regeln, perfekte Kommunikation oder die nächste Selbstoptimierungsschleife. Es geht um die emotionalen Muster hinter moderner Liebe: warum Intensität nicht immer Verbindung ist, warum Verfügbarkeit manchmal langweilig wirkt, warum wir an unklaren Menschen hängen bleiben — und was unser Nervensystem damit zu tun hat.

Daniela Heimann, MSc in Business & Economic Psychology, systemischer Coach und Yogalehrerin, verbindet psychologische Präzision mit ehrlicher Beobachtung moderner Beziehungsdynamiken.

Für Menschen, die tief fühlen, viel verstehen — und trotzdem manchmal dieselben Muster wiederholen.

Mehr: danielaheimann.de

von und mit Daniela Heimann

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